Veranstaltungsinformationen 2013 Nr.6

Tourenberichte

 
1. SG Stern 30 Pässetour 06 – 10. Juli 2013

Diese Rundtour fand zum ersten Mal statt.

Samstag 06.07.2013
Wir starteten die Tour am frühen Morgen, zu zweit, am Niederen Wasen. In Reutlingen haben wir Joa in unsere kleine, aber feine, Gruppe integriert und waren nun komplett. Über die Alb, Bregenzer Wald, Arlberg und Pillerhöhe sind wir, bei schönstem Wetter bis ins Kaunertal gefahren. Dort haben wir uns recht früh am Abend eine Unterkunft gesucht und den Tag angenehm ausklingen lassen.

Sonntag 07.07.2013
Nach einem ausgiebigen Frühstück verabschiedeten wir uns vom Kaunertal und schlängelten uns über den Reschen, Umbrail zum Gavia. Dort fand leider eine Radveranstaltung statt, und wir hatten somit über den ganzen Pass viel Verkehr. Nachdem diese Staustrecke überwunden war, ging es über den schmalen Vivione und Croce Domini bis an den Idro See. Hier frisierte der Tourführer unsere Route und baute den Valestino Stausse mit ein, wo wir uns schwindling gefahren haben. Diese Stecke bei minimalem Verkehr zu fahren war wunderschön. Als wir am späten Abend in Deva ankamen, genossen wir unser Feierabendbier bei einem schönen Ausblick mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Montag 08.07.2013
Ein schöner Morgen, die Sonne lacht und wir frühstücken mit Blick auf den Gardasee. Kann es etwas Schöneres geben? Als das Gepäck verstaut ist, fahren wir nach Riva. Hier wollen wir den Dainese Shop besuchen, aber leider auf den zweiten Blick (Insider), hat dieser montags zu. Es geht der Sonne entgegen, über den Sommo zum Kaiserjägersteig mit seinem herrlichen Ausblick auf den Lago di Caldonazzo. Nach einer kurzen Rast nahmen wir den Brocon, Rolle, Valle und Pellegrino unter die Räder. Am Abend in Canazei beschlossen wir noch das Pordoi- und Grödnerjoch einzubauen und übernachteten in Corvara.

Dienstag 09.07.2013
Bei 13° und Nebelschwaden starten wir in den neuen Tag. Den Vormittag verbrachten wir noch in den Dolomiten und drehten eine Runde über den Valparola, Falzarego, Giau und das Pordoijoch. Über das Grödner Tal und Panider Sattel ging es zur schiefen Kirche von Barbian. Mit Blick auf die Dolomiten genossen wir Kaffee und Kuchen. Als wir gestärkt waren ging die Reise weiter, das Sarntal entlang auf das Penserjoch. Anschließend den Jaufenpass hinunter und das Timmelsjoch hoch. Da eine schwere Gewitterfront heraufzog, sind wir noch ein Stück vom Oetztal bis nach Längenfeld gefahren. Hier haben wir eine komfortable und dennoch günstige Unterkunft für die Nacht gefunden.

Mittwoch 10.07.2013
Die letzte Etappe steht an. Es geht über das Hahntenjoch, Lechtal, Gaichtpass, Oberjoch nach Sonthofen. Hier statten wir der Firma Held Motorradbekleidung noch einen Besuch ab. Da dies etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt als eingeplant, mussten wir uns anschließend sputen damit wir auch rechtzeitig zum Abendessen wieder zu Hause waren.

Zusammenfassung:
Wir Andreas, Joa und Gerhard haben an diesen wunderschönen 5 Tagen insgesamt ca. 1900 km und 36 kleine und große Pässe befahren. Überwiegend hatten wir super Motorradwetter, für die paar kleinen Regenschauer benötigte nicht jeder Regenkleidung. Auf besonderen Wunsch legten wir die Pausen nach Möglichkeit in die höheren kälteren Regionen. Die Unterkunft um ca. 18.00 Uhr zu beziehen klappte meist nicht, wenn ich mich recht erinnere nur 1 Mal. Sorry!!!!!

Mir hat es mit Euch sehr viel Spass gemacht, und würde mich freuen, Euch bei einer Tour nächstes Jahr wieder zu treffen.

Gruß Gerhard Strobl

 

2. Würzjoch Tour vom 21-25.09.2013

Dieses Jahr hatten wir wieder ein volles Haus mit 28 Teilnehmern/innen die in 6 Gruppen ans Würzjoch angereist sind. 7 Mitfahrer/innen haben die Tour als Verlängerung von Heiners „Deva im Spätsommer“ Tour genützt und sind aus dem Süden angereist. Mit dem Wetter haben wir auch dieses Jahr alles wieder richtig gemacht. Herrliches Kaiserwetter, Sonnenschein, trocken, blauer Himmel einfach phantastisch eine Wohltat fürs Auge.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Morgen, nützten wir jeden Tag um Pässe und Kurven zu sammeln und legten bei unseren Tagestouren zwischen 150 – 450 km zurück.

Am Abend fanden sich fast alle Teilnehmer/innen auf ein Feierabendbier nach den anstrengenden Kurvenorgien auf der Hotelterrasse ein. Nach dem Duschen haben wir uns das 4gänge Menü schmecken lassen, was sich auch zuhause auf der Personenwaage bemerkbar machte. Man muss schon anerkennen Kochen können die Südtiroler!!! Nach dem Essen gingen wir zum gemütlichen Teil über und haben den Abend in der Bar beim Fachsimpeln und planen der nächsten Tagestour ausklingen lassen.

Zusammenfassung:
Wir hatten ausnahmslos wunderschöne Tage, herrliches Wetter, guten und weniger guten Straßenbelag, langsame und schnelle Pässe, anspruchsvolle Touren und eine Menge Spass. Mir hat es mit Euch dieses Jahr wieder sehr viel Freude gemacht, und würde mich freuen, Euch nächstes Jahr wieder zu treffen.

Also Mädels und Jungs bis nächstes Jahr das Kaiserwetter habe ich schon gebucht.

Gruß Gerhard Strobl

 

3. Deva im Spätsommer!

Das war wieder eine Tour, bei der gewiß keine Langeweile aufkam: Alle Aktivitäten, wie Touren- und Endurofahren (flott bis gemütlich), Wandern mit Klettersteig, Baden und Radfahren, konnten bei bestem Wetter genossen werden, wobei der Radfahrgenuß durch eine italienische Wespe erheblich eingeschränkt wurde. Die Folgen werden aber von Rainer tapfer und klaglos ertragen. Auf jeden Fall wurde aber überzeugend demonstriert, wie der Zusammenhalt bei Unfällen funktioniert.

Bei den Tagestouren wurden wieder Straßen und Sehenswürdigkeiten entdeckt - es geht einfach nicht aus! Ganz besonders für Deva-Ersttäter sticht immer die Tremosine-Valvestino-Idro-Tour mit der Schauderterasse heraus.

 Abends dann, bei Benzin- und sonstigen hochgeistigen Gesprächen (Robert sei Dank) merkte man die tagsüber erlittenen "Strapazen" niemand mehr an, so daß ab und zu Überstunden geleistet wurden, die aber wegen überfülltem Gleitzeitkonto nicht mehr im Sept. 2013 abgefeiert werden konnten. Deshalb, der wenigen Mücken und des traumhaften Wetter wegen werden wir versuchen, dies vom 13. bis 20.Sept. 2014 auszugleichen.

Auf mich hat diese Tour besser gewirkt, als eine 3-wöchige Reha - was aber leider keine Sozialversicherung wissen will. Bis zum nächsten Mal!
Griaßle Heiner

Anmerkung von der Spartenleitung: Achtung, nachfolgendes Bild ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre (und vermutlich darüber hinaus) nicht geeignet! Es könnte ein Traumata hinterlassen 

 

4. Tour krebskranke Kinder (Waldpiraten) von Uwe Rebmann

Hallo liebe Biker, anbei ein Artikel, der heute in der Rhein-Neckar-Zeitung war.

Ich kann euch sagen, die Resonanz war überwältigend!!! Die Pädagogen vom Camp hatten gestern bei den Abendgesprächen in den Gruppen nur ein Thema: Motorrad!

Und am nächsten Tag hat unser Server in Mannheim fast gequalmt!!

Viele herzliche Grüße aus Mannheim.
Matthias Keck

 

5. Anneau du Rhin/Vogesen Tour 30.07-02.08.2013

Teilnehmer: Uwe Becker BMW K1300R
Rainer Aichele BMW S1000RR HP4
Rainer Albat BMW R1200S
Wolfgang Strojek BMW GS1200
Albrecht Krüger Eppstein KTM Duke 690
Viktor Wekesser Triumph Street Triple

Rennstrecke? Mit dem eigenen Motorrad? Ob das gut geht? Diese und viele weitere Fragen habe ich mir vor der Zusage zur Rennstrecken-Vogesen Tour gestellt. Alles völlig unbegründet, aber fangen wir mal von vorne an …

Die Tour startete dienstags morgens um 8.30 Uhr in Wildberg an der Tankstelle. Nachdem alle eingetroffen waren und vollgetankt hatten, ging es auch schon direkt los. Albrecht hat mal wieder eine super Strecke ausgearbeitet, bei der alle auf ihre Kosten kamen. Die Route führte über den südlichen Schwarzwald über den Col de Fouchy nach Muhlbach. In Muhlbach sur Munster angekommen, wartete auch schon Rainer Aichele mit seiner Maschine im Gepäck/Viano. Während Uwe und die beiden Rainer im Hotel geblieben sind, hat es Albrecht, Wolfgang und mich noch zu einer kleinen Tour zum Lac d’Altenweiher verschlagen, in dem Albrecht auch noch ein kurzes Bad nahm. Wieder im Hotel „Perle des Vosges“ angekommen, gab es nach dem obligatorischen Kettenschmieren ein super leckeres Abendessen und das ein oder andere Bier/Wein. Es ging aber relativ zeitig ins Bett um für den nächsten Tag fit zu sein.

Nach einem schnellen Frühstück ging es am zweiten Tag gegen 7 Uhr über kurviges Geläuf Richtung Anneau du Rhin. Genau die richtige Strecke um sich für das Training warm zu fahren. Dort angekommen lachte uns auch schon die Sonne ins Gesicht und es ging direkt an das Abkleben bzw. Demontieren aller bruchgefährdeter Teile des Motorrads. Nach der Anmeldung und Startnummern-Vergabe folgte die Einweisung und Gruppeneinteilung, sowie die Lautstärke Messung. Die Sound-Kulisse in der Startaufstellung war überwältigend. 37 Motorräder und ihre Fahrer warteten sehnsüchtig darauf endlich mit ihren Instruktoren auf die Strecke entlassen zu werden. Und dann kam endlich der langersehnte Moment. Gashahn spannen und dem Instruktor hinterher . Schräglage und Geschwindigkeit wurden von Turn zu Turn gesteigert. Die 20 Minuten Turns haben einfach nur riesigen Spaß gemacht, leider waren sie jedes Mal viel zu schnell vorbei.

Es war ein super Tag an dem wir alle wahnsinnig viel Spaß hatten und von den Instruktoren viel über Linienwahl, Blickführung und Körperhaltung mitgenommen haben. Für mich persönlich war es bestimmt nicht das letzte Mal auf der Rennstrecke. Der Tagesabschluss war im Hotel von jeder Menge Benzingespräche und einem leckeren Abendessen geprägt. Am dritten Tag ging es nach dem Frühstück auf die von Albrecht ausgearbeitete Rundtour über den Ballon d‘Alsace. Kurve für Kurve schraubten wir uns die wunderschönen Vogesen hoch und runter und auch die ein oder andere Einlage über schmale und holprige Waldwege durfte nicht fehlen. Dort trafen wir auch auf den von Albrecht angepriesenen roten Stein, welcher Mitten im Asphalt steckt. Bevor wir zu unserem wohlverdienten Blaubeerkuchen in die „Ferme du Trés“ an der Route des Crêtes aufbrachen, nahmen wir noch ein herrliches Bad im Lac d’Alfeld.

Angesichts der hohen Außentemperaturen war dies eine mehr als willkommen Abkühlung. Zurück im Hotel gab es auch an diesem Abend neben einem super leckeren Abendessen wieder jede Menge interessante und lustige Unterhaltungen.

Am vierten und letzten Tag wurden die Maschinen nach einem ausgiebigen Frühstück gesattelt. Uwe und Rainer Albat sind aufgrund eines Anschlusstermins auf direktem Wege Richtung Heimat gefahren, während Albrecht, Wolfgang und ich die kurvige, schöne Strecke genommen haben. Wieder in Deutschland angekommen gab es zum Abschluss der Tour noch ein Eis beim „Seeheiner“ an der Nagoldtalsperre.

Zusammengefasst waren es 4 wunderschöne Tage in den Vogesen mit einem unvergesslichen Tag auf der Rennstrecke. Jedem der wegen dem Rennstrecken-Training vor einer Anmeldung an der Tour zurückgeschreckt ist, kann ich nur empfehlen dies nächstes Jahr nicht zu tun. Denn jeder kommt in den verschiedenen Gruppen auf seine Kosten und man lernt jede Menge dazu. Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an Albrecht für die super Ausarbeitung der Strecken und die interessanten Gespräche zwischen allen Teilnehmern. Es war eine sehr homogene Truppe.

Plant mich schon mal für nächstes Jahr ein … 
Viktor

 

Eure
Spartenleitung