Moseltour 2014

Genießer-Tour Mosel-Radweg

Der Mosel-Radweg zwischen Trier und Koblenz ist 203km lang, geringfügige Umwege eingeschlossen. Dafür brauchte unsere bunte 9-köpfige Skategruppe 3,5 Tage, und nutzte die dazwischenliegenden drei Abende und Nächte zusätzlich zum Genießen. Dazu gehörte, dass wir ausnahmsweise unser Gepäck transportieren ließen, anstatt uns beim Shutteln abzulösen.

Für uns ging die Tour zünftig auf dem Marktplatz von Trier an einem Wasserhäuschen los, und dann zügig ab durch die Porta Negra Richtung deutsches Eck in Koblenz. Um es vorweg zu nehmen: der Weg war größtenteils himmlisch glatt, und außerdem fließt die Mosel in diese Richtung angenehm stetig bergab, so dass wir uns gar nicht wirklich erklären konnten, warum wir trotzdem manchmal müde waren. Die einen waren abends müde, die anderen morgens, und ganz wenige verzichteten am 2. Tag gar komplett auf das Skaten. (Nein, wir nennen keine Namen, wir sind ja keine Petzen!)

Das Hotel Lekker in Neumagen-Drohn machte den Auftakt unserer Unterkünfte und seinem Namen alle Ehre mit einem Essen in gehobenem Ambiente. Auch das Wetter hat sich nicht lumpen lassen, und hat an 3 von 4 Tagen jeweils spätestens um 11 die Nebeldecke durch strahlenden Spätsommer-Sonnenschein ersetzt.

Der gesamte Mosel-Radweg ist gesäumt von Wohnmobilen, idyllischen Örtchen und unzähligen Weinbergen. Ein Weinbauer konnte früher von 1,5 ha Weinbergen leben. Heute braucht er mindestens 3 ha davon, der Qualität wegen. Zusätzlich muss er jede Menge Banausen zur Verkostung ertragen. Wie auch der Chef vom Winzerhof Gietzen, der mit viel Geduld und Großzügigkeit versuchte, uns am letzten Abend einen Crashkurs in Sachen Weinproduktion zu bieten.

Am letzten Tag unserer Tour hatten wir das Ziel bereits um 12:00 Uhr erreicht, so dass wir es uns vor der Rückfahrt ein letztes Mal gemütlich machen und im schönen Koblenz flanieren durften.